Tischböcke

Tischbock RohstahlTischbock Rohstahl

Als ein "Möbelstück, das aus einer waagrechten Platte besteht, die auf einem Fuß oder für gewöhnlich auf vier Beinen ruht", verkauft dem Nachschlagenden das Duden-Bedeutungswörterbuch den Tisch und bereitet damit vor, worum es hier geht: um die nicht nur gedankliche Zerlegung des Tisches in Platte und Gestell. Dass die beiden nicht zwingend eine feste Einheit bilden müssen, ist insbesondere in den Fällen gut zu wissen, in denen

  • die Raumverhältnisse eine maßgeschneiderte, ggf. unkonventionelle Lösung nahelegen
  • der Tisch an sich ändernde Raumverhältnisse, Funktionsbedürfnisse oder Vorlieben anpassbar bleiben soll
  • er nur zeitweise gebraucht (und ansonsten verstaut) wird oder
  • der Tisch von der Platte her gedacht wird: Ausgangspunkt kann ein Fundstück sein, ein Erinnerungsstück oder auch eine Materialvorliebe, die der konventionelle Möbelhandel schlicht nicht bedient.

Unten hui, oben Ihre Wahl.

Tischböcke legen also eine Entscheidung zurück in die Hand des Nutzers, die ein fertiger Tisch bereits getroffen hat, und eröffnen ihm so schier unbegrenzte Möglichkeiten bei der Materialwahl (Oberfläche, Farbgebung), der Dimensionierung (Länge, Tiefe, Stärke) und Konfiguration (Form, zweite Ebene, funktionale Elemente) der Platte. Die nachstehenden Modelle ragen unseres Erachtens durch verschiedene Nutzungs- und Konstruktionsvorteile aus der Masse hervor. Zugleich decken sie nicht nur technisch, sondern auch in ihrer optischen Anmutung drei sehr unterschiedliche Stile ab, die man mit einem Gran Salz vielleicht „werkstattwuchtig“, „gestaltminimalistisch“ und „praktisch-elegant“ nennen könnte.

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